about

Ausstellungsansicht „Someone’s got to dance“, Stadtgalerie, Bern, 2016. Foto: David Aebi

My work explores forms of the body and physical traces of death. I develop images to convey corporeal structures, decay, the passing of time, memory and dream. These interests have their origins in my Hispanic heritage. In Mexico, life and death are omnipresent. Traces of physical death and its “leftovers” are everywhere and readily available.

My artistic practice does not separate between my everyday experiences and artistic interests. I am inspired by memories, triggered by different occurrences: a smell, a photograph, a touch, a room, a sound, a landscape, a film or a book. I have developed an extensive archive of materials – sketches from anatomical collections, photographic observations of living models, the bones of animals – which I use as the starting point of a work. I combine painting, objects, drawings, collages, photographs and texts to study to installative formations that are a means to explore connections between individual pieces and the idea of the body of work as a whole.


Ich bin seit über 20 Jahren als Künstlerin beschäftigt. In der Kunstgeschichte liegen meine Inspirationen im Mittelalter und Barock, sie finden sich bei El Greco und Caravaggio. In der Gegenwart sind die Bezüge bei KünstlerInnen wie Francis Bacon, Berlinde de Bruyckere, Teresa Margolles oder Pierre Soulages anzusiedeln. Meine Arbeit untersucht Formen des Körpers in Leben und Tod. Ich entwickle Bilder um körperliche Strukturen, Zerfall, Vergänglichkeit, Erinnerung und Traum zu vermitteln. Alle Aspekte des Organischen interessieren mich. Dies hat z.T. mit meiner mexikanische Herkunft zu tun. In Mexiko sind Leben und Tod omnipräsent. Spuren des physischen Todes und seine „Überreste“ sind überall und für alle zugänglich.

Meine künstlerische Praxis unterscheidet nicht zwischen meinem täglichen Leben und meinen künstlerischen Interessen. Ich werde durch meine Erinnerungen inspiriert, ausgelöst durch verschiedene Vorfälle: ein Geruch, eine Fotografie, eine Umgebung, ein Geräusch, das Licht, ein Film. Ich habe ein grosses Archiv dieser Auslöser angelegt, die als Ausgangspunkt meiner Kunst fungieren. Das bedeutet für mich ein stetig wachsendes Netz von Zusammenhängen, die nicht mehr in nur in einem gemalten Bild gelesen werden können. Ich stelle Objekte, Zeichnungen, Malerei, Collagen, Fotografien und Texte zusammen in spezifische (räumliche) Verhältnisse.


Desarrollo imágenes para transmitir estructuras del cuerpo, descomposición, recuerdos y sueños. Además de mi trabajo artístico organizo y coordino proyectos interdisciplinarios en espacios interiores y exteriores. Estoy muy comprometida con el archivamiento de otras obras artísticas. Soy la gerente del legado del artista alemán Norbert Klassen.